Dachverband für Unternehmensnachfolge unterstützt Vorstoss von Nationalrat Dominik Blunschy

13 June 2024 14:32

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Zürich - Der Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge schliesst sich einer Motion von Dominik Blunschy an. Der Schwyzer Mitte-Nationalrat fordert darin, Hürden bei der Nachfolgeregelung von Unternehmen abzubauen.

Der Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge (CHDU) unterstützt eine Motion von Dominik Blunschy. In dieser fordert der Schwyzer Mitte-Nationalrat den Bundesrat auf, „Massnahmen zu treffen, um die Hürden für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge abzubauen und Nachteile gegenüber der Firmengründung zu eliminieren“. Mit seinem Vorstoss weise Blunchy „auf die volkswirtschaftliche Bedeutung des Themas hin“, schreibt der CHDU in einer Mitteilung. Den Angaben des Verbands zufolge müssen über 100'000 KMU in den nächsten fünf Jahren eine Regelung für ihre Unternehmensnachfolge finden.

Im Gegensatz zu Jungunternehmen, die „mit zahlreichen Massnahmen richtigerweise stark gefördert werden“, blende die nationale Politik „das ebenso relevante Thema der Unternehmensnachfolge“ aus, meint der CHDU. Insbesondere in Randregionen, in denen es weniger Gründungen von Jungunternehmen gebe, müssten bestehende KMU erhalten bleiben. Nach Ansicht des Verbands kann eine Umsetzung der auch von Politikern anderer Parteien unterstützten Motion von Blunschy zur Sicherung des Unternehmertums in der Schweiz beitragen.

„100'000 Schweizer KMU-Inhaberinnen und -Inhaber können uns nicht gleichgültig sein“, wird CHDU-Präsident Giacomo Garaventa in der Mitteilung zitiert. „Jede verpasste Nachfolge schwächt unsere Wirtschaft.“ Garaventa sieht daher grossen Handlungsbedarf und fordert den Bund auf, Massnahmen zu treffen. ce/hs

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